Eine malische Mutter sitzt mit ihrem Kind bei einer Ärztin. Dort erhält das Kind eine Schluckimpfung.

Mali

Gesundheitszentren in Mali

Medizinische Mutter-Kind-Betreuung und Beratung

Seit 1982 hat das KHW Eine Welt in Mali über ein Dutzend Gesundheitszentren in Betrieb genommen, deren Aufgabe es ist, eine verlässliche Mutter–Kind–Betreuung zu gewährleisten.

Für viele Menschen in Mali gibt es keine medizinischen Anlaufstellen weit und breit, keinen Notfalldienst, keine Entbindungs- und Krankenstationen, keine Möglichkeiten, Neugeborene gegen Krankheiten wie Polio oder Meningitis zu impfen. Mali hat eine der höchsten Kindersterblichkeitsraten weltweit und eine sehr niedrige durchschnittliche Lebenserwartung von nur 58,5 Jahren. Dabei sind viele Krankheiten, die in Mali noch immer zum Tod oder zu Behinderungen führen können, leicht behandelbar. Jedoch ist das nächstgelegene Krankenhaus zu weit entfernt, die Menschen sind nicht aufgeklärt über die Vorteile von Impfungen, oder sie können sich eine Behandlung nicht leisten.

Verlässliche Mutter-Kind-Versorgung als oberstes Ziel

Seit 1982 haben wir in Mali 17 Gesundheitszentren in Betrieb genommen. Ihre Aufgabe ist es, auch in unzugänglichen Regionen des Landes eine verlässliche medizinische Mutter-Kind-Betreuung zu gewährleisten. Jede Einrichtung verfügt über eine Entbindungs- und eine Krankenstation und fungiert als Beratungsstelle für Vor– und Nachsorge bei Geburten, für kindgerechte Ernährung, Familienplanung, Aufklärung über die Gefahren der Klitorisbeschneidung, Sexualaufklärung, Aidsaufklärung und Prävention. Besondere Bedeutung kommt den Impf-Ambulanzen zu. Auf vielen Hundert Quadratkilometern bieten sie jungen Müttern oft die einzige Chance, ihren Kindern die lebenswichtigen Schutzimpfungen zu verschaffen: gegen die alltäglichen Bedrohungen durch Poliomyelitis (‚Polio’), Tetanus, Hepatitis, Cholera und Diphterie.

Sehr wichtig ist auch die Aufklärung über die Gefahren der weiblichen Beschneidung. In Mali werden immer noch 85% aller Mädchen beschnitten und es gibt kein Gesetz, das die Beschneidung verbietet, wie beispielsweise in den Nachbarländern Senegal oder Burkina Faso. Weibliche Beschneidung wird häufig praktiziert, um kulturelle Traditionen zu wahren, vermeintlich religiöse Gebote einzuhalten und/oder die weibliche Sexualität zu kontrollieren. Gesundheitszentren, in denen Frauen, auch bei Geburten einen geschützten Ort finden, bieten eine gute Gelegenheit zur Aufklärung.


Projekt teilen:

Eine malische Mutter sitzt mit ihrem Kind bei einer Ärztin. Dort erhält das Kind eine Schluckimpfung.
Ein Gesundheitszentrum in Mali von außen – das Logo des Kinderhilfswerks Eine Welt ist an der Hauswand zu sehen.
Eine Mutter wacht am Krankenbett ihres Sohnes in einem Gesundheitszentrum in Mali.
Ein Kleinkind wird in einem Gesundheitszentrum in Mali gewogen und untersucht.
Ein Kleinkind wird in einem Gesundheitszentrum in Mali gewogen.
Eine malische Medizinerin wiegt ein Kleinkind in einem Gesundheitszentrum.
Der kleine Junge weiß nicht recht, ob ihm das Wiegen gefällt oder nicht.
Die Frauen dokumentieren die Impfungen der Kinder.
Die Mütter warten darauf, dass ihre Kinder gewogen und geimpft werden.
Die malischen Frauen warten mit ihren Babys in einem Gesundheitszentrum, bis sie an der Reihe sind.
Eine Mitarbeiterin des Gesundheitszentrums spricht mit wartenden Müttern.
Die Mitarbeiterinnen des Gesundheitszentrums sprechen mit den wartenden Müttern.
Ein Baby schläft in den Armen der Mutter.
Mütter warten in einem Gesundheitszentrum in Mali darauf, dass ihre Kinder untersucht werden.
Eine Mitarbeiterin eines malischen Gesundheitszentrums beruhigt ihren kleinen Patienten.
Eine Ärztin untersucht ein Kleinkind mit einem Stethoskop.
Ein Arzt behandelt eine Frau. Die Gesundheitszentren sind für Mütter und ihre Kinder da.
Eine Frau erhält bei der Ausgabe notwendige Medikamente.
Zwei Männer mit Motorrädern warten vor einem Gesundheitszentrum in Mali.
In einem Gesundheitszentrum in Mali: Das medizinische Personal bespricht sich.
Ein Arzt untersucht eine Probe im Labor.
Eine Ärztin untersucht Proben im Labor.
Eine Ärztin untersucht Proben unter dem Mikroskop.

Projektleiter

Anna Kilian

i

Anna Kilian

Projektleitung und Organisation

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Telefon: 040/227 99 96

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Aktuell:

Baustart in Sébénikoro

In Sébénikoro/Mali wurde mit dem Bau einer Entbindungsstation begonnen, die eine schnellere und sicherere Gesundheitsversorgung von schwangeren Frauen und Säuglingen sicherstellen soll.

In Sébénikoro/Mali wurde mit dem Bau einer Entbindungsstation begonnen, die eine schnellere und sicherere Gesundheitsversorgung von schwangeren Frauen und Säuglingen sicherstellen soll.

17.08.2022


Entbindungsstation in Siribala

Wir haben tolle Neuigkeiten für Euch! Der Bau der Entbindungs- und Kinderstation in Siribala/Mali ist so gut wie abgeschlossen. Trotz der schwierigen Gesamtsituation konnten die Baumaßnahmen in den letzten Monaten ohne Verzögerung durchgeführt werden. Durch den Bau der Entbindungsstation erhalten über 16.000 Frauen und …

Wir haben tolle Neuigkeiten für Euch! Der Bau der Entbindungs- und Kinderstation in Siribala/Mali ist so gut wie abgeschlossen. Trotz der schwierigen Gesamtsituation konnten die Baumaßnahmen in den letzten Monaten ohne Verzögerung durchgeführt werden. Durch den Bau der Entbindungsstation erhalten über 16.000 Frauen und Kinder aus Siribala und den Nachdörfern die Möglichkeit auf eine bessere medizinische Versorgung besonders vor, während und nach der Schwangerschaft.

02.06.2021


Ankunft der Sachspenden!

Wir haben wunderbare Neuigkeiten aus Mali für Euch! Unser Sachspendencontainer ist nach langer Reise endlich in Bamako angekommen. Alle freuen sich sehr! Den Prozess des Entladens wollen wir natürlich mit Euch teilen. In den nächsten Tagen werden die Sachspenden an unsere umliegenden Gesundsheitszentren verteilt. Wir möchten …

Wir haben wunderbare Neuigkeiten aus Mali für Euch! Unser Sachspendencontainer ist nach langer Reise endlich in Bamako angekommen. Alle freuen sich sehr! Den Prozess des Entladens wollen wir natürlich mit Euch teilen. In den nächsten Tagen werden die Sachspenden an unsere umliegenden Gesundsheitszentren verteilt. Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei allen Spender*innen und Unternehmen bedanken! DANKE!

22.03.2021


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